Sportlich? Sportlich!
Achtung, achtung! Innerhalb des Posts schweife ich ab… Sah gerade noch Mal Diegos Tor aus mehr als 60 Metern. Schon ein schicker Treffer. Bleibt in Erinnerung, vermutlich. Doch welche sportlichen Höchstleistungen aus deiner Karriere sind dir in Erinnerung geblieben? Und hier kommen sie:
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Aber zunächst schweife ich, wie angedroht, ab. Denn eigentlich wollte ich Diegos Tor ja mit den Attributen beschreiben, wie es in den Medien der Fall war. Also flott Google angeworfen und diego tor eingegeben. Und da waren sie – die Video-Treffer. Hatte bereits von dem neuen Feature gehört und gelesen, es aber noch nicht in Aktion erlebt. Half mir jetzt nicht weiter, wollte ich doch auf Artikel und ich nicht auf Videos eines Portals zugreifen. Aber toll. Zwei Video-Treffer. Etwas wenig, oder?
Das lässt sich ändern. Wählen wir doch einen Suchbegriff, der mehr Treffer liefern dürfte: Porno. Enttäuschend das Ergebnis. Kein einziger Video-Treffer auf den ersten beiden Übersichtsseiten. Noch ist nicht aller Tage Abend, wir wechseln auf den englischen Begriff: porn. Zwei Video-Treffer, traurig. Erfreulich jedoch: Die WoW-Combo mit ‘internet is for porn‘ ist darunter.
Weitere Versuche mit ehrensenf, dsds, clipfish unternommen – ernüchternd. Das scheint noch reifen zu müssen, oder die Anbieter sind gefragt, um ihre Clips nun auch für diese Suchmaschinenoption zu optimieren…
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Also, zurück zu den sportlichen Höchstleistungen.
• eine direkt verwandelte Ecke – Okay, der Treffer fiel noch auf dem Kleinfeld spielend.
• zwei Tore mit der schwachen Wurfhand (Linke) in einem Spiel – Und weil das mein torreichstes Spiel werden sollte (es fiel noch ein Treffer mit dem Rücken zum Tor – geile Partie, drüben in Bayern), ich zuvor eine selbstgemachte Bananenmilch trank, wurde dieser Bananenshake zum Glücksbringer der nächsten drei bis vier Spiele. Danach hatte ich Bananen satt. Und stieg auf folgendes Ritual um: Dart spielen vor der Begegnung. Das bringt mich zum nächsten Punkt…
• Dartpfeil im Beleuchtungskasten oberhalb der Scheibe versenkt – Ihr könnt euch denken, dass es sich alsbald auch mit diesem Ritual erledigt hatte. Wurde einfach zu peinlich, minutenlang den Platz rund um den Dartautomaten abzusuchen.
• Ähnliches muss dem Golfball auf Ibiza widerfahren sein. Allerdings wurde dieser nicht wieder gesichtet und ich für den Rest des Urlaubs nicht in der Nähe der Minigolfanlage…
• Billardkugel vom Tisch hinunter und zwei Treppenstufen hinauf gespielt – Das war dann auch der vorerst letzte Besuch in jenem Etablissement.
••• Sollte an dieser Stelle einwerfen, Kegeln darf man mit mir durchaus noch gehen. Bislang blieben sämtliche Bahnen unversehrt. Auf Nummer sicher geht, wer mir zwischen Bowlen und Boule mindestens drei Monate Pause gönnt!
• Glastürscheibe mit dem Softball durchschossen – Halb-Softball, offensichtlich. Außen flauschig und pelzig, harter Kern. Wer erklärt so etwas auch zum Kinderspielzeug?
• 10-m-Turm bestiegen – Und ohne mit der Wimper zu zucken wieder hinunter geklettert. Ihr glaubt, das wäre keine Leistung? Dann solltet ihr weiterlesen…
• Heuballen-Stapel einer gut 8 Meter hohen Scheune erklommen – Und alleine nicht mehr runter gekommen. So, wie denkt ihr jetzt über den 10er?
••• Bogenschießen, Bumerangwerfen, Badminton, Basketball – Ging alles annähernd glimpflich aus. Ein Streifwurf (Täter), gedehnte Bänder (Opfer) und ein verstauchter Finger (Täter, wer versucht auch einen meiner Pässe zu unterbrechen?).
• Schlittenfahrt – Hügel vom Wasserwerk hinunter, über das Sträßchen zum Friedhof hinweg, Wiese, Stacheldrahtzaun, Stacheldrahtzaun, Stacheldrahtzaun. Geistesgegenwärtig ließ ich mich noch vor dem ersten vom Schlitten fallen.
• Reclam-3-Punkte-Wurf – Pirouette, Körpertäuschung und schon war das blaue Heftchen zur Deutschen Literatur im Zentrum der Kloschüssel versenkt. Übrigens kein explizites Statement zum Inhalt des kleinen Blauen, aber Zeichen meiner Treffgenauigkeit selbst wenn ich rotiere. Seitdem wird der Deckel immer, aber so was von immer, runtergeklappt.
So, das für den Augenblick. Ich werde noch ein wenig in den Tiefen meines Gedächtnisses kramen.
Note to someone out there: Fleißig, fleißig. Während ich hier über dem Beitrag brütete, trudelten sechs sieben Mails ein. Alle die gleiche Kernaussage: Mail unzustellbar. Verschickt von einem nicht-existenten Unter-Account meiner Domain an irgendwen da draußen.
Oh, Vox ist auch mit von der Partie, dann ist‘s ja nicht mehr irgendwer. Gelegentlich muss ich Spammern tatsächlich eine gehörige Portion an Kreativität attestieren. Und das alles nur, damit ich Aktien zeichne? Welch Energieverschwendung…