Viel zu schnell…

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flog die Zeit vorüber. Und – un momento – gerade macht sich das Teelicht an die Stumpenkerze ran, heiße Angelegenheit, da muss ich eingreifen…So, gerettet.

Rund 1500 Kilometer mehr stehen nach den zweieinhalb Wochen auf dem Tacho. Und ein Spaß war‘s, die zu fahren. Abgesehen vom mittelgroßen Übel der Spritpreise. Kurvenfahrten über Hügel, hinab in Täler und wieder hinauf. So kann man auch die Gänge durchschalten, ohne alle paar Meter zu stoppen, wie es einem der Stadtverkehr leider aufdrängt.

Wer jetzt glaubt, ich hätte die Zeit nur im Auto verbracht, der kennt mich gut, aber nicht gut genug. In Frankfurt gab‘s einen historischen Zwischenstopp: Zum letzten Liga-Spiel der Centurions Köln bei der Galaxy. Letztere durften eine Woche später nochmals in der NFL Europa ran – ehe der Liga-Vorhang fiel.

Dann auf dem Bonner Museumsplatz dem Gianna-Nannini-Konzert beigewohnt, derweil wurde der Bonner Hauptbahnhof nach einer Bombendrohung gesperrt. Das brachte die Rückfahrt etwas durcheinander – oder war es doch die Unfähigkeit der wartenden Passagiere, den Fahrplan zu lesen. Egal, manchmal ist es auch die Wartezeit nach einem Konzert Wert – erst recht, wenn die anschließende Fahrt mitten durch das glitzernde Herzstück Wesselings führt. In Bildern bald mehr.

schirm.jpgErwähnt sei noch der persönliche Höhepunkt: Sonnenschein. Nicht im Übermaß, leider. Aber ausreichend, um sich die Schlammbowle abends schmecken zu lassen. Und genug, um mal Fünfe gerade sein zu lassen und ein Buch nicht nur anfangen, sondern auch zu Ende zu lesen. Zwischendrin immer wieder den Blick gen Himmel gehoben und Wolkenbilder entdeckt [nein, nicht auf dem Schnappschuss – aber ihr dürft gerne weiter suchen ;o)]. Kurzum, ein wenig Erholung. Jetzt sollte der Akku wieder aufgeladen sein für die folgenden Aufgaben – am drängendsten eine winzige Modifzierung der Wohnung. In einem Teil davon sitze ich bereits, doch mehr dazu, wenn das Werk seiner Vollendung entgegen strebt.

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