Rien ne va plus.

Das Gefühl beschleicht einen häufiger in der Stadt. Vorzugsweise zu den Stoßzeiten des Berufsverkehrs. Es sind Ferien, also hat sich die Lage auf den Ringen und der Inneren Kanalstraße merklich entspannt. Nur will man tiefer in die Veedel hinein, dann ist Geduld gefordert. Häuser werden gebaut, renoviert, saniert, abgerissen. Schienen erneuert. U-Bahn-Tunnel gegraben. Es wird aus-, ein-, umgezogen. Waren geliefert. Müll abgeholt. Kabel verlegt. Netzwerke ausgebaut. Filme produziert. Die Stadt ist permanent in Bewegung, man selbst auch. Wechselt von einer auf die nächste Straßenseite, stets den Baukränen und Schuttcontainern ausweichend. Oder man sitzt fest. In einer Durchfahrt. Zwischen zwei Lieferantenfahrzeugen. Als Fußgänger (verdammt enge Durchfahrt). Alles Umstände, mit denen ich mich nach einigen Monaten in dieser Stadt, abgefunden habe. Kölsche Gelassenheit sozusagen. Doch auch die hat ihre Grenze – und der Lieferant, der hier

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die freie Ladezone ignoriert, bewegt sich auf einem sehr schmalen Grat. Glück für ihn, dass ich weiter vorne einen freien Parkplatz erspähte.

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