Irgendwie deprimierend wie sich…
…an meinem Fenster die Tropfen des Novemberregens abzeichnen. Gut, dass ich drinnen bin, eine Kerze wie wild vor sich hin flackert und ich den King für mich entdeckt habe. Ich muss zugeben – lediglich einen Song: Suspicious Minds. Den dafür umso mehr.
Da können die Fließen der Wohnung noch so kühl sein, it‘s dancing time. Die Füße sind am Twisten. Zack, gegen das Podest, mit dem andern dem Hocker einen flüchtigen Kick verpasst, das Knie geht mit dem Barhocker auf Tuchfühlung, die Arme zum Abheben bereit, die Finger schnippen im Rhythmus mit, der Kopf nickt dazu – everything is in motion.
So, und wenn ihr euch jetzt vorm Rechner beäumelt, glaubt mir, gut so, das mache ich nämlich auch. Hängt doch direkt mir gegenüber der Spiegel. Aber hey, Lachen und Bewegung, was gibt‘s besseres um der Novembertristesse zu trotzen? Also, und eins und zwei: We‘re caught in a trap…