Fortsetzung: Konversationen auf der Straße
Tag 8a: „KannichSiemiteinerZeitungunterstützen?NeuesJahr.Hab‘keinGeldmehr.” – Wat? Ob Sie mich? Äh, nein.
Tag 8b: „KannichSiemit…” – Nein, können Sie immer noch nicht, Danke. Wer hat denn hier auf Repeat geschaltet? Und wie um Himmels Willen ist er, obwohl keine Bahn in der Zwischenzeit fuhr, so schnell vom Ebertplatz zur Christophstraße gekommen?
Tag 8c: „Hallo, wo ist Domtom?” – Bitte was? Kurz vor Mitternacht, kräftiger Typ, wenn auch kleiner als ich. Basekäppi verkehrt herum auf dem Kopf. Was meint er bloß? Tomtom? Downtown? Oh, den Dom? Ja, der Dom ist da lang, ca. 30 Minuten zu Fuß.
Zum Ausgleich sollte ich mich Mal wieder häufiger mit Menschen umgeben, die mich nicht spontan mit Fragen löchern – oder einfach die Menschen auf der Straße spontan mit Fragen zurück löchern. Zum Warmwerden schlage ich ein „Wissen Sie, wo mein Auto steht?” vor. Gefolgt von einem „Es ist 13 Uhr, 27 Minuten und 18 Sekunden, oder?”. Und dann ein „Kannst du mir meine Telefonnummer geben?”. Mal sehen, wie die Reaktionen ausfallen…
Am 23. January 2008 um 19:00 Uhr
Wundere dich bitte nicht, wenn ich die Straßenseite wechsle, wenn wir uns das nächste Mal auf der Straße begegnen … falls ich mich doch der Herausforderung stelle, habe ich erfolgreich meinen Mangel an Schlagfertigkeit (verbaler Natur, versteht sich) überwunden. Hihi, du erlebst wirklich lustige Dinge auf der Straße!
Am 28. January 2008 um 00:12 Uhr
Hm, nein, wundern darf ich mich nicht. Würde vermutlich genau so reagieren. Aber, etwas off-Topic. Wollen wir nochmals einen Stadtgarten-Anlauf starten? 15. Februar? Bei Oli und Svenja habe ich auch schon Mal vorgehorcht – allerdings bislang ohne klares Ja.