Partnersuche.

domblick.jpgWas ich an meinem Job gleichermaßen hasse und liebe ist das Unberechenbare. Kein Tag gleicht dem anderen. Oft entscheidet sich erst im Verlauf eines Tages, was dieser bringen wird. Im Idealfall, wie vergangenen Donnerstag etwa, den Kontakt zu vielen, mir unbekannten, doch interessanten Menschen. Stunden an der frischen Luft, im Sonnenschein. So auch heute, einem Sonntag.

Sonne pur. Menschen, der kontaktfreudigen Sorte. Und das Unberechenbare: Ein Mann, der vermutlich bereits vor der Gründung des FC auf der Welt war, beobachtet mich bei meinem Job und kommt schließlich zu mir herüber. „Suchen Sie einen Partner?”, fragt er, nachdem ich zum vierten Mal meinen Aufsager in die allein auf einem Stativ ruhende Kamera sprach.

Tja, wie sollte ich die Frage nun deuten? Und wie muss in jenem Moment vor der Kamera meine Außenwirkung gewesen sein? Ein Thema, dessen ich mich schon vor geraumer Zeit annehmen wollte und das nun neue Dringlichkeit erfährt. Davon abgesehen antwortete ich mit einem „Ja. Ich könnte einen Partner gebrauchen, der mir das Stativ trägt.” Immer schön praxisorientiert denken.

Und wenn ihr euch nun fragt, was denn dieses Bild bei dem Artikel zu suchen hat, dann will ich euch verraten, dass es bei einem dieser überraschenden, vor allem überraschend langen und intensiven, Tage entstand. Dreizehn Stunden, die zumindest jenen Ausblick als Highlight hatten.

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