Monatsarchiv für März 2008

Auf den Kopf gestellt

Dienstag, den 25. März 2008

Morgens um zwei Uhr in Köln. Ich verlasse gerade die Arbeit – stressige, harte, aber auch erfolgreiche Wochen. Das eine scheint das andere zu bedingen. Und was sehen meine Augen da? Schnee. Okay, den schon den ganzen Tag über in allen möglichen Aggregatszuständen. Mal mehr Graupel, dann Hagel, Regen, Schnee. Whatever. Und sie sehen zwei […]

Feierabend in Bildern

Montag, den 3. März 2008

Was einem eben so zu Füßen liegt, wenn man durchs abendliche Köln zieht. Sonstige Bilanz: Drei Überstunden, fünf Minuten verspätete Bahn, ausgefallene Anschlussbahn.

Beruferaten.

Sonntag, den 2. März 2008

Steck‘ deine Nase überall rein, beschreibe anderen, wie es riecht, wer oder was riecht, wo und warum es so riecht, und dann sei rechtzeitig wieder draußen, ehe es zu muffeln anfängt – dann ist die Geschichte nämlich alt.
Welche Profession ist umschrieben? Antworten bitte in die Kommentare!
Note to self: Überschriften, die nur aus einem Wort bestehen, […]

Profilcoaching.

Sonntag, den 2. März 2008

Das Einsteigerseminar beschäftigt sich mit Rechtschreibung und Grammatik.
Die Fortgeschrittenenklasse befasst sich mit positiver Fotografie: Wie rücke ich mich ins rechte Licht? Sind Pixel unter den Augen eventuell von Nachteil?
Danach kommt eloquentes Formulieren.
Und dann hätten wir im Angebot: Wahrheit, Ehrlichkeit. Verpackung schön und gut, aber niemand freut sich, wenn er in einer Rolex-Schachtel die Discount-Armbanduhr findet.
Zuletzt […]

Falscher Anschluss.

Samstag, den 1. März 2008

Verdis „La Traviata”, auf Synthesizer gespielt, erklingt. „Buonasera!?” – „Hallo, ist Marius da?” – „Nein, falsche Nummer.”
Pause. Zwanzig Sekunden. Geschätzt.
Verdis „La Traviata”, auf Synthesizer gespielt, erklingt. „Hallo?!?” – „Hallo, ist Marius da?” – „Nein, immer noch die falsche Nummer.”
Pause. Dreiundzwanzig Sekunden. Geschätzt.
Verdis „La Traviata”, auf Synthesizer gespielt, erklingt. „Stefan.” – „Oh.”
Auch die Bedienung eines Telefons […]

Karteileiche.

Samstag, den 1. März 2008

Jede Menge heiße Luft wirbelt die Bayern-München-Bettwäsche auf. Fasziniert beobachte ich die blau-weißen Rauten wie sie in sich verdreht werden. Sonst tummelt sich ja an diesem Freitagabend niemand im Waschsalon. Wer wird die Laken wohl abholen? Mann oder Frau? Jung oder alt? Die Gedanken kreisen. Beim Trocknerstopp sackt die Wäsche schlaff in sich zusammen. Gibt […]