Eindrucksvoller Abschied
Es kündigte sich ja schon irgendwie an. Fluppte einfach nicht mehr richtig. Viel Knottern, etwas Stottern, Röcheln – aus allen möglichen Öffnungen. Mir bis dato, bis eben bekannten Öffnungen. Seit eben gibt es eine weitere, nicht wirklich vorteilhafte Öffnung. Dort strömt das Wasser nun hinaus, fließt am schwarzen Plastikgehäuse hinab, statt durch die dunkelpulvrige Masse, die vergeblich auf einen Tropfen heißes Wasser wartet. Kinners, schnief, meine Espresso-Maschine hat‘s gerade zerlegt.

Nachtrag, 10.05.08: Der Ersatz wurde noch am gleichen Tag angezahlt, sollte auch am gleichen Tag eingehen, hat es bis ins Zentrallager gebracht, nur den Weg in den Verkaufsraum hat er binnen drei Tagen nicht geschafft. Immerhin haben die Kollegen ein Herz ein Kaffeepad für mich.
Nachtrag, 21.05.08: Nach anderthalb Wochen wurde mir das Warten auf die Maschine zu bunt. Von der Kaufabsicht zurück getreten. Anzahlung zurück geholt. Das – aus welchen Gründen auch immer mit einem zusätzlichen Sieb ausgestattete – höherpreisige Modell für etwa 50 Euro günstiger als üblich und noch um 20 Euro billiger als mein ursprünglich anvisiertes im Online-Handel entdeckt. Montags bestellt. Mittwochs geliefert. Wäre auch dieses Problem gelöst. Jetzt muss ich mich nur noch daran gewöhnen, dass mit dem Siebträger wieder ein Hindernis in meinen Weg zum Kühlschrank ragt. Am ersten Tag war ich dessen noch nicht gewahr und nahm den kurz zuvor genutzten Siebträger kurzerhand mit. Espresso am Boden und auf der Hose. Wachmacher-Effekt erfüllt.