Up, up and away
Zum zweiten Mal saß ich nun in einem Hubschrauber. Exponierte Position, neben dem Piloten. Das leichte Einschaukeln zu Beginn wurde von einem mulmigen Gefühl begleitet. Und auch der rasche Gewinn an Höhe. Für einen winzigen Moment ein Anflug von Panik. Daraufhin hämmerte meine Neugierde gegen die Tür, machte einen riesigen Aufstand, was das denn soll: Genieß‘ die Aussicht, guck dir die Welt von oben an, lehne dich zurück und staune über die Niagarafälle und die Landschaft drumherum!
Als Kind war das übrigens einfacher, glaube ich mich zu erinnern. Meine Schwester gewann einen Flug über die Heimat. Doch sie war noch zu jung und zu klein, also saß ich dann im Helicopter. An Angst kann ich mich nicht entsinnen. Oder? Ich vermute, die Freude darüber, etwas machen zu dürfen, was eigentlich für die andere bestimmt war, war größer
Sorry, aber so ticken Geschwister eben manchmal.
Am 18. July 2008 um 12:52 Uhr
Sehr schöner Beitrag, Pia!