Autofahrer-Anekdoten

trendcarwrapping.jpgDas hier scheint doch noch in Mode zu kommen. Beim kurzen Plausch klärte sich dann auf, dass damit die Schwägerin geneckt wurde. Erfüllt im übrigen auch den Zweck eines Einweg-Taubenshiet-Schutzes. Nur sollte man keinen eiligen Termin haben.

Den hatte ich als ich das zweite Mal in dieser Stadt so eingeparkt wurde, wie ich dachte, dass es nicht möglich sei. Denn ich saß im Auto, war gerade eingestiegen, angeschnallt, Zündschlüssel ins Schloss, Rückwärtsgang rein – steht da ein Transporter. Links und rechts geguckt, ob Stau sei. Nein, nichts. Einfach zugeparkt. Ungläubigkeit, die meine Wut milderte, ließ mich aus dem Auto steigen, nach hinten zum Transporter gehen. Ein Blick. Kein Fahrer weit und breit. Fenster war runtergekurbelt. Ein Griff auf die Hupe. Noch einer. Spricht mich von hinten ein LKW-Fahrer aus seiner Kabine an, damit ginge es besser und gibt mit seiner Hupe Stoff. Der Fahrer des Transporters hechtet aus der Apotheke heraus und gibt den Weg frei. Geht doch.

Bleiben wir beim Hupen. Entweder der Mann im Wagen mit Überführungskennzeichen hinter mir, hat sich Schrott andrehen lassen und sein Auto hupt quietscht stets dann, wenn ein Gang runter geschaltet wird, oder der Fahrer ging tatsächlich davon aus, dass er mit dieser Penetranz dem stockenden Verkehr zu mehr Fluss verhelfen könnte. Half nichts, am Ende der Ampelserie und des stop-and-go lag ich doch wieder in Front.


In
Bonn ein Gebäude mit Beethoven im Namen gesucht. Nicht gefunden, eine Runde um den Block gedreht und im nieseligen Herbstwetter Fußgänger zum Auto gerufen. Zunächst wollten sie mich in einen anderen Stadtteil schicken, doch im richtigen war ich durchaus. Dann die durchaus berechtigte, wenn mich auch etwas aus dem Konzept bringende, Gegenfrage: Ein Navi haben Sie nicht? Nein, noch nicht. Doch wenn ich mal eines besitzen sollte, dann fahre ich wieder nach Bonn, winke Passanten heran und frage den Weg zu einem x-beliebigen Beethoven-Gebäude. Den Spaß ist es mir wert.

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