Vor verschlossener Tür stehend.

Normalerweise löst das ja ein beklemmendes Gefühl aus. Insbesondere dann, wenn es sich bei der Tür um die ins Freie handelt. Hinzu kommt eine Portion Scham, wenn sich auf der eigenen Seite der Tür etwas befindet, dass die zehn davor wartenden Personen begehren. Meine Reaktion war schallendes Gelächter und wie ich finde, der Situation vollkommen angemessen. Mir sollte bei meinem Urlaub sehr schnell klar werden, dass es sich um Erholung mit abenteuerlicher Note handelt. Und im ersten Drittel der Reise war der Höhepunkt meine kurzzeitige Inhaftierung in einem Tankstellenklo in Maltahöhe, Namibia, Afrika. Gefolgt von der Befreiung durch unseren Fahrer und dessen Equipment im Werkzeugkoffer des Trucks. Danach realisierte ich auch, dass sich auf der anderen Seite der Tür keine Klinke mehr befand und die Tapestreifen wohl mehr als nur eine ästhetische Aussage hatten. Aber wer schenkt solchen winzigen Details schon Aufmerksamkeit, wenn man nur noch in Kategorien wie „Buschsuche” oder „nicht-Buschsuche” denkt?!?